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Märchen "Marjuschka und Makaruschka"

In einem weit entfernten Land, hinter dreimal neun Ländern, hinter dreimal neun Meeren in einem kleinen Dörfchen leben die Geschwister Marjuschka und Makaruschka mit ihren Eltern und Großeltern in einem kleinen alten Häuschen. 
Einige Kinder rutschen auch einfach in einer Zinkbadewanne oder Schüssel die Hügel herunter. Das Kinderlachen schallt den ganzen Tag durch das Dorf, jedoch erfrieren die silbernen Klänge sogleich in der Luft und fallen als winzig kleine Eisblümlein auf die Erde. Wenn Marjuschka und Makaruschka dann durchgefroren und nass vom Schnee sind, gehen sie rein, wärmen sich am warmen Offen auf und trocknen die durchnässte Kleidung. Kaum ist dies geschafft, betteln sie auch schon ihre Mutter an, wieder draußen spielen zu dürfen. In einem weit entfernten Land, hinter dreimal neun Ländern, hinter dreimal neun Meeren in einem kleinen Dörfchen leben die Geschwister Marjuschka und Makaruschka mit ihren Eltern und Großeltern in einem kleinen alten Häuschen. Einige Kinder rutschen auch einfach in einer Zinkbadewanne oder Schüssel die Hügel herunter. Das Kinderlachen schallt den ganzen Tag durch das Dorf, jedoch erfrieren die silbernen Klänge sogleich in der Luft und fallen als winzig kleine Eisblümlein auf die Erde. Wenn Marjuschka und Makaruschka dann durchgefroren und nass vom Schnee sind, gehen sie rein, wärmen sich am warmen Offen auf und trocknen die durchnässte Kleidung. Kaum ist dies geschafft, betteln sie auch schon ihre Mutter an, wieder draußen spielen zu dürfen.

 „Es wird ein Tag kommen, Kind, an dem du denken wirst: „Wäre Papa wenigstens noch einmal hier, um mir seine Geschichten zu erzählen“, aber dann ist es zu spät, mein Mädchen“, sagte er nicht nur einmal mit einem traurigen Lächeln in seinen liebevollen Augen zu mir. Aber ich grinste nur und lief fort, um mich, wie ich meinte, mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen.

Wie oft hab ich jetzt schon an seine Worten gedacht. „Hättest du bloß besser zugehört!“, schimpfe ich mit mir, wenn ich nicht mehr weiß, wie das eine oder das andere war.

Unsere Familiengeschichte…, gibt es da etwas Besonderes? Wie erzähle ich sie euch, meine lieben Kinder, und, wenn ich Glück habe, auch euch, meine lieben Enkelkinder und Urenkelkinder, damit ihr sie interessant findet? Wo sind unsere Wurzeln?"„Es wird ein Tag kommen, Kind, an dem du denken wirst: „Wäre Papa wenigstens noch einmal hier, um mir seine Geschichten zu erzählen“, aber dann ist es zu spät, mein Mädchen“, sagte er nicht nur einmal mit einem traurigen Lächeln in seinen liebevollen Augen zu mir. Aber ich grinste nur und lief fort, um mich, wie ich meinte, mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen. Wie oft hab ich jetzt schon an seine Worten gedacht. „Hättest du bloß besser zugehört!“, schimpfe ich mit mir, wenn ich nicht mehr weiß, wie das eine oder das andere war. Unsere Familiengeschichte…, gibt es da etwas Besonderes? Wie erzähle ich sie euch, meine lieben Kinder, und, wenn ich Glück habe, auch euch, meine lieben Enkelkinder und Urenkelkinder, damit ihr sie interessant findet? Wo sind unsere Wurzeln?"

Der unsichtbare Faden

„Omi, erzählst du mir eine Geschichte?“ Zwei große, grüngraue Augen schauten sie bettelnd an. Maria schmunzelte. Die Kleine wusste ihre Wunderwaffe  gut einzusetzen. 
„Welche denn? Ich habe dir doch schon längst alle Geschichten erzählt…“ 
„Erzähl mir mehr von dem Märchenland, in dem du geboren und aufgewachsen bist, Omi. Wie hieß das Land noch mal? Der Name klingt irgendwie so kalt…Sima?“
„Sibirien“, schmunzelte Maria, „aber das ist doch kein Märchenland...obwohl wer weiß das schon… „
„Na gut, hör zu und versuche einzuschlafen.“ 
„Vor vielen, vielen Jahren lebte in einem weit entfernten Land Sibirien in dem kleinen verwunschenen Dörfchen Rosenwald ein Mädchen.“ 
„Wieso hieß das Dorf so? Stand es mitten in einem Wald aus Rosen? Ach Omi, bestimmt sah das wunderschön aus!“ 
„Omi, erzählst du mir eine Geschichte?“ Zwei große, grüngraue Augen schauten sie bettelnd an. Maria schmunzelte. Die Kleine wusste ihre Wunderwaffe gut einzusetzen. „Welche denn? Ich habe dir doch schon längst alle Geschichten erzählt…“ „Erzähl mir mehr von dem Märchenland, in dem du geboren und aufgewachsen bist, Omi. Wie hieß das Land noch mal? Der Name klingt irgendwie so kalt…Sima?“ „Sibirien“, schmunzelte Maria, „aber das ist doch kein Märchenland...obwohl wer weiß das schon… „ „Na gut, hör zu und versuche einzuschlafen.“ „Vor vielen, vielen Jahren lebte in einem weit entfernten Land Sibirien in dem kleinen verwunschenen Dörfchen Rosenwald ein Mädchen.“ „Wieso hieß das Dorf so? Stand es mitten in einem Wald aus Rosen? Ach Omi, bestimmt sah das wunderschön aus!“

Märchen "Sorjana"